Rufen Sie uns an: 01 / 470 25 26 oder 0664 / 212 53 94

Presse Information: Mini-Clip bewährt sich bei stets schwitzenden Händen

Presse Information: Mini-Clip bewährt sich bei stets schwitzenden Händen

    

Mini-Clip bewährt sich bei stets schwitzenden Händen

10-Jahres-Studie: Schonende Methode wirkt auch nachhaltig bei übermäßigem Achselschweiß

 

(Mai 2015) Ob Sommer oder Winter – rund 2% der Bevölkerung leidet an übermäßigem Schwitzen (Hyperhidrose), und das 365 Tage im Jahr! Die Überaktivität der Schweißdrüsen fokussiert sich dabei zumeist auf bestimmte Körperregionen wie Hände, Füße und Achseln. Für viele Betroffene eine Qual, denn wer sichtbar schwitzt, gilt als nervös und unsicher.

Was also tun, wenn übermäßiges Schwitzen das (gesellschaftliche) Leben erschwert? Schließlich sind stets feuchte Hände, ob Sommer oder Winter, oder Schweißflecken unter den Achselhöhlen für Menschen mit krankhaftem Schwitzen Tag für Tag ein Problem. „Zunächst sollten organische Leiden wie etwa eine Schilddrüsen- oder Autoimmunerkrankung als Ursache ausgeschlossen werden“, raten Internisten und Endokrinologen. Ist der Patient gesund und haben lokale Behandlungen versagt, löst ein kurzer, operativer Eingriff bei 9 von 10 Patienten das Problem:

Nerv blockieren statt durchtrennen!

„Mit einer einfachen Blockade an einer Stelle des Sympathikus Nervs lässt sich übermäßiges Schwitzen in Handflächen und Achselhöhlen auf viel schonendere, nebenwirkungsärmere Weise als bisher eindämmen“, erklärt Univ.-Prof. Dr. Georg Bischof vom Evangelischen Krankenhaus-Wien. Bisher musste der Nerv an drei Stellen, wo Nervenfasern zu Achselhöhle und Hand wegführen, durchtrennt werden. Durch die stark verbesserte Technik (Endoskopisch thorakale Sympathikusblockade) wird der Sympathikus Nerv nur mehr an einem einzigen Ganglion mittels speziellem Titanclip abgeklemmt. Durch die Erhaltung des Nervs ist der Eingriff auch potenziell reversibel. 

Hohe Erfolgsrate in 10-Jahres-Studie

Langzeitbeobachtungen*) zufolge, die Professor Georg Bischof mit Kollegen von der MedUniWien durchführte, berichten 90-95% der Patienten, die zuvor unter Achsel- oder/und Handschweiß gelitten hatten, von einem sehr zufriedenstellenden, anhaltenden Ergebnis. Für viele Menschen mit stets feucht-nassen Händen ist dieser Eingriff ein Meilenstein zur Verbesserung der Lebensqualität. Denn im Gegensatz zur Achselhöhle gab es für die schweißnasse Handfläche bisher keine wirklich nachhaltige Lösung. Chirurg Georg Bischof: „Wie das Ergebnis der Studie zeigt, konnten wir durch diese Eingriffstechnik auch mögliche Nebenwirkungen, insbesondere kompensatorisches Schwitzen an anderen Körperstellen, auf ein Minimum reduzieren.“

*) P. Panhofer, C. Neumayer, G. Bischof et. al.: Endoscopic sympathetic block at the T4 ganglion provides excellent long-term outcome and quality of life for upper limb hyperhidrosis

Foto: Univ.-Prof. Dr. Georg Bischof, einer der Pioniere der Sympathikus-Blockade: (EKH-Wien/Ch. Richter)

Grafik: Grösel-Grafik

 

Aussender/Pressekontakt:

ConsuMED – Marketing & Public Relations, Mag. Karin Hönig-Robier,

T: 01/470 25 26, M: 0664/2125394 E-Mail: k.hoenig@consumed.at