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Presseinformation: Eigenblut hilft besser als Hyaluronsäure

Presseinformation: Eigenblut hilft besser als Hyaluronsäure

Immer mehr Studien bestätigen die Wirksamkeit der ACP-Therapie bei leichtem bis mittelschwerem Verschleiß.

(Wien, Februar 2018) „Nach dem Joggen und Radfahren war der Schmerz im linken Knie schon sehr auffällig“, blickt der Ex-Nationalteamspieler Roman Mählich auf die letzten Jahre zurück. Dass es dem bekannten Trainer und Analytiker von Champions League-bzw. Länderspielen im ORF wieder merkbar besser geht, verdankt er einer modernen Technik der Eigenbluttherapie.

„Wie Hunderttausende Österreicher litt Roman Mählich an einer Kniearthrose und zwar bereits in mittelschweren Ausprägung. Der jahrelange Spitzensport hatte beim heute 46-Jährigen zum vorzeitigen und schmerzhaften Verschleiß von Knorpelmasse geführt“, berichtet Unfallchirurg und Sportarzt, Dr. Christoph Resinger aus Wien. Positiver Patienten-Response und zahlreiche überzeugende Studien*) bewogen den Arzt, auch Roman Mählich nach der neuesten Technologie der ACP-Eigenbluttherapie zu behandeln.

So funktioniert die neueste Anwendung

„Bei der neuesten ACP-Therapie (ACP= autologes konditioniertes Plasma) wird etwas Blut direkt mit dem innovativen Doppelspritzen-System aus der Armvene entnommen und in eine hocheffiziente Spezialzentrifuge gestellt“, erläutert Prim. Univ.-Doz. Dr. Thomas Müllner, Facharzt für Orthopädie, orthopädische Chirurgie und Unfallchirurgie. Binnen fünf Minuten setzt sich dabei plättchenreiches, hochkonzentriertes Blutplasma im gemeinsamen Kolben der beiden Spritzen ab. Danach wird die kleinere Spritze einfach aus dem Kolben ausgeschraubt, eine Injektionsnadel aufgesetzt und das Plasmakonzentrat in die betroffene Region injiziert. Orthopäde Thomas Müllner: „Auf diese Weise ist erstmals ein geschlossenes, steriles und somit infektionsgeschütztes System sichergestellt.“

Die Anwendung ist zu 100% biologisch, da körpereigen. Sie dauert rund 15 Minuten und wird in der Arztpraxis durchgeführt. Der Patient kann gleich danach wieder seinen Alltagsaktivitäten nachgehen.

Wirkungsweise:

Dank der beschriebenen Form der Eigenblut-Aufbereitung enthält das heraus-isolierte Plasma die dreifache Konzentration an Thrombozyten. „Fußballdoc“ Resinger: „Werden diese außerhalb der Blutbahn aktiviert, wirken sie entzündungshemmend und setzen Wachstumsfaktoren frei, welche die Zellneubildung in Muskel-, Sehnen- und Knorpelgewebe ankurbeln und auch den Zusammenhalt des Gewebes wie eine Art „Leim“ begünstigen.“ Um den Behandlungserfolg zu optimieren, sind für diese Form der Eigenbluttherapie ca. fünf Behandlungen, jeweils im einwöchigen Abstand, angezeigt.

Patientenvorteile:

Der Zugewinn an Lebensqualität ist hoch: Die quälenden Knieschmerzen nehmen von Behandlung zu Behandlung ab. „Schon nach der ersten Spritze habe ich gemerkt: Es tut weniger weh. Jetzt, nach dem vierten Mal, habe ich weder am Ergometer noch beim Schifahren irgendwelche Probleme. Nach dem Laufen spüre ich es schon noch irgendwie, aber es ist kein Vergleich mehr zu früher“, schildert etwa Roman Mählich sein aktuelles Befinden.

Im Zusammenhang mit der ACP-Eigenbluttherapie sind keine Unverträglichkeiten bekannt. Das moderne System der Doppelspritze hält auch eine allfällige Infektionsgefahr hintan.

Studien: Wann und wem kann die ACP-Therapie helfen?

In den letzten Jahren wurde die ACP-Eigenbluttherapie bei Tennisellbogen, Patellaspitzen-Sydrom (Springerknie), Fersensporn, Reizungen der Achillessehne sowie bei Knorpelschäden im Knie zahlreichen wissenschaftlichen Studien unterzogen. Diese zeigen, dass damit die Heilung von Muskelverletzungen, aber auch von Sehnen- und Knorpelproblemen größtenteils signifikant beschleunigt und verbessert werden kann.*, **)

In einer großen Patienten-Vergleichsstudie des Paolo Colombo Hospitals in Rom wurde auch nachgewiesen, dass die ACP-Therapie bereits in den Arthrose Stadien I und II signifikant bessere Heilungsergebnisse erbrachte als eine Injektionskur mit Hyaluronsäure. Im Stadium III konnte Patienten mit Hyaluronsäure – im Gegensatz zu der mit Eigenblut behandelten Gruppe – überhaupt nicht mehr geholfen werden.***)

Grenzen der Therapie:

„Ist der schmerzhafte Verschleiß im Kniegelenk schon so weit fortgeschritten, dass praktisch Knochen auf Knochen reibt, sind die Heilungschancen geringer. Da ist dann ganz einfach zu wenig Gewebe vorhanden, das man zum Wachstum anregen könnte“, erläutert Dr. Christoph Resinger. Ab Arthrose Stadium IV bleibt Schmerzgeplagten laut Experten in vielen Fällen nur die Möglichkeit einer Teil-Endoprothese („Halbschlitten“) oder eines kompletten Gelenksersatzes. Auch das muss dank neuester Technologien nicht das Ende der Karriere als Freizeitsportler bedeuten. Doz. Müllner: „Viele unserer Patienten gehen mit dem künstlichen Kniegelenk nach angemessener Rehazeit wieder Radfahren, Schifahren oder Bergsteigen.“

Fotos: ACP-Therapiesitzung Dr. Christoph Resinger und Patient Roman Mählich (alle: Studio Unger)

 

*) Smith PA: Intra-articular Autologous Conditioned Plasma Injections Provide Safe and Efficacious Treatment for Knee Osteoarthritis.)The American Journal of Sports Medicine. 2016;44(4):884-91

**) Lebiedziński R. et. a.: A randomized study of autologous conditioned plasma and steroid injections in the treatment of lateral epicondylitis, 2015; International Orthopaedics (SICOT), DOI 10.1007/s00264-015-2861-0

***) Cerza F., et al.: Comparison between Hyaluronic Acid and Platelet-Rich Plasma,Intra-articular Infiltration in the treatment of Gonarthrosis, American Journal of Sports Medicine; publ. 2012, Vol XX, No. X

 

 

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