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PRESSE INFORMATION: „Magenfaltung“ lässt Kilos purzeln

PRESSE INFORMATION: „Magenfaltung“ lässt Kilos purzeln

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„Magenfaltung“ lässt Kilos purzeln

Neue OP-Methode gegen Fettleibigkeit kommt ohne Bauchschnitt oder Fremdkörper aus

(Wien, Mai 2015) Krankhafte Fettleibigkeit (morbide Adipositas) betrifft in Österreich bereits mehr als eine halbe Million Menschen. Durch ihre zahlreichen Folgekrankheiten (z.B. Bluthochdruck, Diabetes, Gefäßverschlüsse, Herzinfarkt, Schlaganfall) verringert sie die Lebenserwartung dramatisch.

Leider ist für den Großteil aller Betroffenen das Abnehmen eine nie enden wollende Herausforderung. Denn Faktum ist: Nur 5% der stark Übergewichtigen schaffen es mit Diät und Bewegungsoffensive, das überschüssige Gewicht nachhaltig zu verlieren. Die Adipositas-Chirurgie stellt daher heute längst ein funktionelles Hilfsmittel zur dauerhaften Gewichtsreduktion dar. Nach erfolgreichem Abnehmen durch einen medizinischen Eingriff hat der Patient sein Sterblichkeitsrisiko um bis zu 90% gesenkt und seine ursprüngliche Lebenserwartung binnen 5 Jahren wiederhergestellt.

Prinzipiell unterscheidet man in der Behandlung krankhafter Fettleibigkeit zwischen restriktiven und malabsorptiven Operationen. Restriktiv heißt, die Aufnahme von zu viel Nahrung wird mechanisch behindert (Magenballon, Magenband, Schlauchmagen). Im Gegensatz dazu wird bei einem malabsorptiven Eingriff (Magenbypass) die Aufnahme aufgeschlossener Nahrung aus dem Darm verringert. Da alle OP-Techniken ihre Vor- und Nachteile haben, muss die für den jeweiligen Patienten optimale Methode sehr sorgfältig ausgewählt werden.

So funktioniert der neue Eingriff

Eine in unseren Breiten noch relativ neue, in den USA aber schon in Patienten- Studien erprobte Operationsmethode stellt die sogenannte "Gastric Plication" dar.

Prim. Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Feil vom Evangelischen Krankenhaus-Wien erklärt das Prinzip dieses Eingriffs: „Dabei wird der Magen verkleinert, allerdings ohne den Großteil des Magens wegzuschneiden oder einen Fremdkörper wie etwa ein Magenband einzubringen“. Bei der Magenfaltung bleibt das Organ voll erhalten und wird lediglich in 2 Lagen einstülpend gefaltet. Dadurch kann der Magen nicht mehr so viel Inhalt aufnehmen, was zur steten Gewichtsabnahme führt.

„Der Eingriff lässt funktionell einen Schlauchmagen entstehen, allerdings ohne, dass man die mit einem Komplikationsrisiko behafteten Klammernahtreihen anlegen muss“, erläutert Prim. Feil. Ein weiterer Unterschied zum „klassischen Schlauchmagen“ (Gastric Sleeve) besteht darin, dass die Magenfaltung prinzipiell umkehrbar ist, wenn man die einstülpende Naht entfernt und dem Magen wieder erlaubt, sich auszudehnen. Beim Schlauchmagen ist dies unmöglich, da rund 80% des Magens weggeschnitten wurden.

Langzeitstudien zeigen, dass Patienten nach dieser neuen OP-Methode weniger Komplikationen als nach einer Schlauchmagen-OP haben. Prim. Feil: „In punkto dauerhafter Gewichtsabnahme hat sich die neue Methode bis jetzt als ebenso geeignet erwiesen, und das mit höherer Sicherheit für den Patienten.“

 

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