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PRESSE INFORMATION: Mit heiler Haut den Almsommer genißen!

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Am Berg gelten eigene „Sonnengesetze“: Warum speziell Kinder ausreichend vor UV-Strahlen zu schützen sind

 

(Marburg/Wien, Juli 2018) Ab August haben Aufenthalte in den Bergen wieder Hochsaison. Und damit wird wieder ein Thema aktuell, das viele gerne ein wenig vernachlässigen: der richtige Sonnenschutz! Dies gilt nicht nur für Erwachsene, sondern vor allem auch für den Nachwuchs. Denn Kinder halten sich besonders gerne und lange im Freien auf und sind auch generell mehr gefährdet. „Die Produktion des braunen Hautfarbstoffes Melanin ist bei den Kleinen noch gering. Säureschutzmantel und Aktivität der Talgdrüsen sind noch sehr schwach ausgeprägt. In jungen Jahren ist man gegenüber UV-Strahlen daher viel empfindlicher“, warnt der Wiener Kinderarzt Prim. Univ.-Lektor DDr. Peter Voitl.

Dazu kommt: Im Gebirge gelten eigenen „Sonnengesetze“: So nimmt etwa die UVB-Strahlung mit je 1000 m Höhenunterschied um etwa 20% zu. Dermatologe und Kinderhaut-Spezialist DDr. Gerald Rehor aus Vorarlberg: „Ob gemütliche Almwanderung, Spielen am Bauernhof, Bergsteigen oder Mountainbiking – Gebirgswind und kühlere Luft auf der Alm lassen uns gerne vergessen, dass die Sonneneinstrahlung dort deutlich intensiver als im Tal ist. Für die Berge ist daher eine gute Gebirgssonnencreme mit sehr hohem Lichtschutzfaktor für Kinder und Erwachsene angesagt.

Früher Sonnenbrand, späte Reue

Erst ab einem Alter von etwa sechs Jahren bietet die Haut der Kleinen einen annähernd vergleichbaren Schutz wie die von Erwachsenen. Ihr kann daher bereits ein kurzer, ungeschützter Aufenthalt im Freien – auch an bewölkten Tagen – stark zusetzen. Wenn auch ein Sonnenbrand nach einigen Tagen abklingt – die Haut vergisst nicht, vor allem nicht auf Versäumnisse im Kindes- und Jugendalter. „Erwiesen ist: Je intensiver die UV-Strahlung, der man in jungen Jahren mangelhaft geschützt ausgesetzt war und je mehr Muttermale die Haut aufweist, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, in späteren Jahren an schwarzem oder weißem Hautkrebs zu erkranken“, gibt Dermatologe Prof. Dr. Rainer Kunstfeld vom Dermatologikum-Wien zu bedenken. Die Warnung ist ernst zu nehmen: Neuerkrankungen an schwarzem und weißem Hautkrebs nehmen in den letzten Jahren deutlich zu.

Welchen Sonnenschutz brauche ich wirklich?

Abgesehen vom unterschiedlichen Hauttypus: Da die UVA und UVB-Strahlung nicht überall gleich stark ist, sollte sich auch die Auswahl des geeigneten Sonnenschutzes nach den geplanten Aktivitäten richten. Hautspezialist DDr. Gerald Rehor: „Spiele ich am Morgen oder am späten Nachmittag Tennis, wird mir als Erwachsenem eine gute Rezeptur mit einem Lichtschutzfaktor 30 ausreichen. Bin ich allerdings stundenlang der Sonne ausgesetzt wie bei einer längeren Radtour oder einer Golfpartie, sollte ich vorsichtshalber Produkte mit LSF 50, wählen. Für verantwortungsvolle Eltern gilt: Kinder generell mit einem sehr hohen Breitband-Lichtschutzfaktor eincremen und den Schutz ca. alle zwei Stunden erneuern! Das gilt auch dann, wenn die Haut schon vorgebräunt ist, denn auch August- und Septembersonne wirkt sich in den Bergen noch recht stark aus.

Weitere Vorsichtsmaßnahmen erforderlich

Allerdings ist auch der beste Sonnenschutz kein Freibrief zum „Braten“ in der Sonne „Regelmäßig und ausreichend aufgetragene Sonnenschutzpräparate schützen zwar bestenfalls vor Hautkrebs und UV- bedingter vorzeitiger Hautalterung, jedoch nicht vor Infrarotstrahlung. Diese Wärmestrahlung der Sonne belastet die Haut aber stark. Daher sollte man sollte man neben einem gutem Sonnenschutz auch weitere Vorsichtsmaßnahmen für seinen Nachwuchs und auch für sich selbst beherzigen“, appelliert Dermatologe Rainer Kunstfeld an die elterliche Verantwortung.

 

Fotos: Dr. Voitl (privat), Dr. Kunstfeld (Felicitas Matern), DDr. Rehor: Privat, Abdruck honorarfrei

 

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