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Presse Information: Starke Krampfadern: gute Alternative zur Operation

Presse Information: Starke Krampfadern: gute Alternative zur Operation

Starke Krampfadern: gute Alternative zur Operation

Speziell Menschen mit langen, dicken Varizen und Risikopatienten profitieren von ausgereifter Thermotherapie

 

(Wien/Grieskirchen, März 2015) Venenlaser und Radiofrequenzbehandlungen haben sich als Alternativen zur Krampfadern-OP gut durchgesetzt. Sie werden bereits von immer mehr europäischen Fachgesellschaften vorrangig empfohlen. Allerdings - bei sehr dicken und lang-streckigen Krampfadern wird hierzulande, im Gegensatz zu den USA, in vielen Fällen nach wie vor klassisch operiert. Dies bedeutet: Schnitte in Leiste und/oder Kniekehle, mehrwöchiges Bandagieren der Beine und bleibende Narben.

Mit der neuen Generation der RFITT Celon-Technologie, einer speziellen Radiofrequenzmethode, steht nun eine studienmäßig belegte*), hoch ausgereifte und ganz besonders schonende Alternative zum klassischen Strippen der Stammvene zur Verfügung.

Exakteres Arbeiten reduziert Risiko

Die entscheidenden Unterschiede: Im Gegensatz zu anderen Radiofrequenzmethoden (z.B. VNUS, Closure Fast), wo auf bis zu 120 Grad Celsius erhitzt werden muss, reicht bei der RFITT Celon-Methode die Erwärmung auf rund 80 Grad Celsius aus, um das erkrankte Gefäß sanft schrumpfen zu lassen. Dieses wird rasch in Bindegewebe umgewandelt und vom Körper selbst abgebaut. „Die innovative Technologie, eine automatische Dosimetrie-Steuerung, ermöglicht es, die Reaktion der Vene während der gesamten Behandlung lückenlos und exakt zu überwachen“, erläutert OA Dr. Irmgard Berger, Standortleiterin am Klinikum Grieskirchen. Ein akustisches Signal steuert die Verweildauer der Sonde in jedem Abschnitt der Vene. Das verhindert lokale Überhitzungen. Die Wärme selbst wird nach einer neuartigen Technologie weniger konzentriert abgegeben als sonst bei Radiofrequenzverfahren üblich. „Das ist wichtig, denn diese präzise High-Tech-Kontrolle hilft, Schäden am umgebenden Gewebe, an Nerven oder Lymphgefäßen, also etwa postoperative Taubheitsgefühle, zu vermeiden“, erläutert Oberarzt Dr. Andreas Franczak, Viszeral- und Gefäßchirurg am Evangelischen Krankenhaus-Wien.

Patientenvorteile

Die rund 30 Minuten dauernde Behandlung mit der RFITT(Radio Frequenz Induzierte Thermotherapie) –Methode gilt – von geübter Hand ausgeführt - als ganz besonders schmerzarm. Da man sie auch unter Lokalanästhesie machen kann, ist der Patient in der Lage, bereits am nächsten Tag wieder seinen gewohnten Alltagsaktivitäten nachzugehen. Chirurgin Irmgard Berger: „Der Erfolg ist schon nach wenigen Tagen deutlich zu spüren und vor allem auch zu sehen. Denn wie bei den meisten endovaskulären Therapien bleiben danach keine sichtbaren Narben am Bein mehr zurück. Kompressionsstrümpfe müssen nur für wenige Tage getragen werden.“

Auch für Risikopatienten gut geeignet

Da keine Schnitte erforderlich sind, ist auch das Narben- und Infektionsrisiko deutlich reduziert. Gefäßspezialist Andreas Franczak: „Die Methode eignet sich daher auch ideal für so genannte Risikopatienten, also etwa Diabetiker, Herzkranke sowie jene mit offenen Wunden am Bein.“ Diese könnten zwar, so der Chirurg, auch mit anderen, schonenden Verfahren, etwa mit der MOCA/Clarivein-Technik, gut behandelt werden. Allerdings erfordern beidbeinig stark ausgeprägte, dicke Krampfadern in den Stammvenen bei MOCA/Clarivein zumeist mehrere Behandlungstermine.

Mit der RFITT-Celon-Methode ist es hingegen möglich, beidbeinige Krampfadern bis 2,3 cm Durchmesser an einem Behandlungstermin zu therapieren. Die Methode gilt jetzt in ihrer ausgereiften Form als ebenso schonend wie effizient, was durch eine europäische Multicenterstudie auch klar belegt ist: Nach vier Jahren liegt die Haltbarkeit des Ergebnisses bei rund 98% und damit sogar leicht über dem einer klassischen Krampfadern-Operation. Bei keinem der von der Studie umfassten 672 Patienten trat eine Hitze-Komplikation auf.

Ausschlussgründe:

Patienten, die in der Vergangenheit schon eine Krampfadern-Operation hatten, sind in vielen Fällen für die RFITT-Celon-Methode nicht geeignet. Der Entscheidung für den individuell bestgeeigneten Krampfadern-Eingriff sollte daher eine gründliche Venenuntersuchung (u.a. Venen-Doppler-Ultraschall) bei einem erfahrenen Spezialisten, der mehrere Methoden beherrscht, vorangehen.

*) ua.: B Braithwaite*, L Hnatek†, U Zierau‡, M Camci§, GJM Akkersdijk**, D Nio**,

M Sarlija, M Ajduk, P Santoro and E Roche:  Radiofrequency-induced thermal therapy: results of a European multicentre study of resistive ablation of

incompetent truncal varicose veins, publ. in  Phlebology .2012.012013

 

Fotos: OA Dr. Andreas Franczak (Credit: EKH/C.Richter)

            Dr. Irmgard Berger (Credit: BeaMed)

Grafik: Die gleichmäßige Wärmeverteilung des speziellen Applikators lässt die kranke Stammvene sanft und ohne Überhitzungen schrumpfen (Credit: Olympus)

Weitere Informationen: www.dr-franczak.com, www.klinikum-wegr.at

 

Aussender:

ConsuMED – Marketing & Public Relations, Mag. Karin Hönig-Robier,

T: 01/470 25 26, M: 0664/2125394 E-Mail: k.hoenig@consumed.at